Zum Inhalt springen
EU Regulatorische Konformität

Was ist die verpflichtende E-Rechnung?

Die E-Rechnung ist ein Rechnungsdokument in strukturiertem digitalem Format, das automatisiert zwischen Sender und Empfänger ausgetauscht wird. Im Gegensatz zu einer PDF-Datei kann eine XML- oder UBL-Datei direkt vom Buchhaltungssystem des Empfängers verarbeitet werden.

Mehrere EU-Länder haben die verpflichtende E-Rechnung für B2B-Transaktionen eingeführt. Der europäische Standard EN16931 definiert das gemeinsame semantische Modell, das allen nationalen Formaten zugrunde liegt.

Aktive und kommende EU-Vorschriften

EU ViDA Zeitplan — Auf dem Weg zur universellen E-Rechnung

2025–2026

Belgien (Peppol B2B) und Polen (KSeF) — Vorschrift aktiv

2026

Frankreich — verpflichtende E-Rechnung (Großunternehmen September 2026)

2028

Deutschland — vollständige Verpflichtung für alle Unternehmen

2030

EU ViDA — Echtzeit-Digitalberichterstattung für alle innergemeinschaftlichen B2B-Transaktionen

Häufig gestellte Fragen zur EU E-Rechnung

Wann tritt die verpflichtende E-Rechnung in der EU in Kraft?

Sie ist bereits in Belgien (seit Januar 2026) und Polen (KSeF, Februar–April 2026) in Kraft. Frankreich führt sie ab September 2026 schrittweise ein. Die EU ViDA-Vorschrift, die alle innergemeinschaftlichen B2B-Transaktionen betrifft, gilt ab Juli 2030.